Montag 3.3.2006

 

Busbahnhof Fernstraße, wieder einmal drängen sich viele Schülerinnen und Schüler an dem großen Busbahnhof. An sich ist das hier normal, aber es ist 6 Uhr morgens. Die 75 Schüler stammen aus 3 der 4 11er Klassen des GaK und werden von 3 Lehrern und 3 Lehrerinnen, die natürlich zu spät kamen. Das war jedoch nicht schlimm, da der Bus schon länger da war und alle Gepäckstücke schon in den mit einer riesigen Robbe beklebten Doppeldeckerbus eingeladen werden konnten und schon fast alle Platz in dem großen Bus mit eigener Zapfanlage genommen hatten.

Um ca 20 nach 6 ging die Reise gen Berlin los, zuerst liefen auf den modernen TFT Bildschirmen Sicherheitshinweise durch und dann stellte sich unser Busfahrer Uwe vor.

Zunächst war die Fahrt sehr ruhig, doch mit dem kommenden Licht kam auch emsiges Treiben in die beiden Etagen des Busses. Wo vorher nur einige Mensch-Ärger-Dich-Nicht spielten entstanden bald lustige Pokerrunden mit ständig wechselnden Spielern. Dazu liefen interessante Filme wie Rambo räumt Afghanistan auf oder „Blood Sports“.

Unterbrochen wurde das alles nur durch die alle 2h stattfindende Pause; diese waren alle sehr langweilig bis auf eine bei der es einen ehemaligen DDR-Grenzübergang zu sehen gab (inkl. Beate-Uhse Tower).

 

Der erste Kontakt mit Berlin konnte gegen 16 Uhr am Avus, Deutschlands ältester Rennstrecke, gemacht werden.

Die Fahrt führte uns durch das früher zum französischen Sektor gehörende Reinickendorf, das an sich ein einziges riesiges Industriegebiet war. Verdutzt wurde nach dem Hotel Ausschau gehalten, das Hotel wurde nicht gefunden aber diverse „Bierparadiese“, Aldis und ähnliches. Als der Bus endlich in Holzhauserstraße einbog waren wir noch immer im Industriegebiet, was viele verwirrte.

Das Hotel war ein großer kaminroter Backsteinbau der etwas zurückgesetzt von der Holzhauserstraße stand und direkt an einen Getränkegroßhandel angrenzte. Schnell ging es an das chaotische Ausladen und die noch chaotischere Zimmerverteilung die dann doch recht schnell von statten ging.

Nach 30min einleben trafen sich wieder alle am Bus ein, der dann mit dem Ziel Kaiser-Wilhelm Gedächtniskirche losfuhr. Es ging wieder auf die Autobahn in Richtung Stadtmitte vorbei an Deutschlands größter Feuerwache: Wache Tegelort. Der Anblick des mehrere 100m langen Geländes mit rund 30 oder mehr Feuerwehrfahrzeugen löste bei einigen starke Verwunderung und sogar etwas Bewunderung aus, aber das nur am Rande.

Angekommen am Bahnhof Zoo ging es zu Fuß weiter Richtung Kaiser-Wilhelm Gedächtniskirche, Zoologischer Garten und Touristen Information. Am letztgenannten Punkt angekommen ging es erst einmal los essen und erste Erkundungen in Berlin machen.

Ich für meinen Teil besuchte eine Filiale des fröhlichen M’s, bekam den besten Super Skunk der Welt angeboten und beobachtete einen feststeckenden Rettungswagen im Stau.

Nach dieser „Essenspause“ ging es dann unter Führung von Herrn Appenzeller los zu einem ersten Gewaltmarsch in Richtung Sonycenter, vorbei an diversen Botschaften  und dem Tiergarten. Am Sonycenter angekommen gab es abermals Freizeit und zwar bis 22Uhr.

Um 22Uhr ging es dann los zur U-Bahn Potsdamer Platz und von dort aus zurück zum Hotel.

In der U-Bahn gab es nur 2 nennenswerte Vorfälle: Zum einen blieb ein nicht näher zu beschreibender Feuerwehrmann wegen seiner angeblich total unangebrachten Langsamkeit in der Tür der U-Bahn hängen und ein spannendes Rolltreppenwettrennen wurde ausgetragen.

 

Im Hotel kamen wir dann um ca 22:30 Uhr an. Dort gab es dann z.B. eine erste Sing Star Party die noch im kleinen Kreis verlief, eine Pyjamiparty und ansonsten noch relativ nüchternes Beisammen sein. Einziger Störfaktor sollten an diesem Abend eine Gruppe Holländer gewesen sein die anscheinend einen riesigen Subwoofer gegen die Wand dröhnen ließen.

Gegen 1 Uhr wurde es dann nach und nach stiller bis letztlich jeder schlief um sich am nächsten Morgen um Punkt 8 Uhr zum Frühstück einzufinden.

 

zurück zu den Bildern