AUSRÜSTUNG UND AUFGABEN DER ABTEILUNG WERKSSICHERHEIT

Die Abteilung Werksfeuerwehr ist im zweistöckigen Gebäude D am südlichen Werksrand direkt neben dem LKW-Tor untergebracht.Dort gibt es mehrere Büros für den Bereich des Brandschutzes und den der Werkssicherheit. Weiterhin ist hier die Zentrale der Werksfeuerwehr eingerichtet. In dieser Zentrale laufen alle Notrufe aus dem Werksgelände auf und werden dort rund um die Uhr vom diensthabenden Zentralisten bearbeitet. Außerdem gibt es im Gebäude D Aufenthaltsräume für die Mitarbeiter des Werksschutzes, sowie die Atemschutz-, Löscher- und Schlauchwerkstatt. Nicht zu vergessen die Fahrzeughalle, die allen 7 Fahrzeugen und 6 Anhängern der Werksfeuerwehr  Platz bietet:

 

HLF (Hilfeleistungslöschfahrzeug)

Besatzung: 3 Mann (Maschinist und Wassertrupp)

Fahrgestell / Aufbau: MAN / Rosenbauer

Ausrüstung: 4 Pressluftatmer, Hebekissen, Abdichtmaterial, tragbare Schere und Spreizer, Schmutzwasserpumpen, Schnellangriff, Wasserwerfer (mobil und auf dem Dach), Stromgenerator, Ausrüstung zur Brandbekämpfung

 

Bild folgt  
     

 

ELW (Einsatzleitwagen)

Besatzung: 3 Mann (Einsatzleiter und Angriffstrupp)

Fahrgestell: Ford Toureno Compact

Ausbau: eigen

Ausrüstung: Ausrüstung für den Einsazleiter (Pläne, Gefahrgut-Infos,...), 3 PA, 2 Tragekörbe mit C-Schlauch und Strahlrohr

RTW (Rettungswagen)

Besatzung: 2 Mann (1 RTW-Fahrer + 1 Arzt)

Fahrgestell: Ford Transit

Ausbau: ???

Ausrüstung: ungefähr Ausstattung eines normalen RTW

       

 

KLF(Kleinlöschfahrzeug)

Besatzung: max 4 Mann

Fahrgestell: Ford Transit

Aufbau: ???

Ausrüstung: 4 PA, festeingebaute Löscheinrichtung, Ausrüstung zur Brandbekämpfung

TSF (Tragkraftspritzenfahrzeug)

Besatzung: 6 Mann (freiw. Werksfeuerwehr)

Fahrgestell: Ford Transit

Aufbau: FGL Luckenwalde (Rosenbauer Deutschland)

Ausrüstung: Beladung nach DIN-Norm für ein TSF

       

 

   
  v.l.n.r: Schaum-/Wasserwerfer, Leichschaumaggregat, Pulverlöschanhänger P250, Ölschadensanhänger  

 

   
  Anhänger für Mitarbeiterbrandschutzausbildung  

 

Aufgaben der Abteilung Werkssicherheit

Man könnte vom Namen her meinen, dass die Abteilung „S/D1-1100 Werkssicherheit“ nur die Pförtner in den Torhäusern beinhaltet, deren Tätigkeit nur mit viel Sitzen und Kaffe trinken verbunden ist. Dies ist aber nicht so, zu den Aufgaben des Werksschutzes gehören grob gesagt zwei große Hauptbereiche:

  1. Der Werksschutz

  2. Der Brandschutz

Zunächst zum ersten Bereich, dem Werksschutz. Hierzu gehören u.a. die Torwachen an den 5 Werkstoren, wo Ausweise und LKW kontrolliert und Besucherscheine ausgestellt werden und noch viel mehr.

Außerdem ist ständig eine so genannte „Motstreife“ (motorisierte Streife) unterwegs. Diese Streife besteht meist aus 2 Mann, die auf dem gesamten Werksgelände unterwegs sind. Sie suchen nach Park- und Geschwindigkeitssündern, „checken“ stichprobenartig Lieferungen die in das Werk kommen oder es verlassen.

Auch bei Verbrechen, wie Diebstählen und Unfällen ermittelt zunächst der Werkschutz, meist in Person der „Motstreife“.

Weiterhin ist der Werksschutz für das Ausstellen von Ausweisen für die Werksangehörigen zuständig.

 Der zweite Bereich ist nicht weniger wichtig als der erste. Der Bereich des Brandschutzes beginnt schon dann, wenn irgendwo ein Kanister mit leicht brennbarem Verdünnung außerhalb vorgesehener Bereiche steht. Ein solcher Kanister müsste dann sofort entfernt werden, dies kontrolliert auch die eben genannte „Motstreife“. Neben der Werkssicherheit hat die Motstreife dann noch auf Feuerlöscher, Notausgänge und gefährliche Stoffe zu achten.

Des Weiteren müssen jede Woche die 4 Pumpen der Sprinkleranlage geprüft und getestet werden, allein dieser Vorgang nimmt min 1:30h in Anspruch.

Neben der Sprinkleranlage müssen dann noch rund 3500 Feuerlöscher, 500 Wandhydranten und weitere fest installierte Löschanlagen gewartet werden.

Außerdem müssen in den einzelnen Bereichen des Werkes Betriebsrevisionen durchgeführt werden, d.h. der Arbeitsschutz, der Werksschutz, die Gesundheitsabteilung und andere Abteilungen kontrollieren einzelne Bereiche auf ihre Sicherheit.

Zum Bereich des Brandschutzes zählt dann noch die Ausbildung der Werksmitarbeiter an Feuerlöschern und Wandhydranten, Mithilfe einer speziellen Trainingseinrichtung, das Warten der Atemschutzgeräte und das Prüfen und Reinigen der Schläuche in den eigenen Werkstätten.

Der Werkschutz betreut insgesamt 7.000 Ford-Mitarbeiter und weitere 3.000 Arbeiter von Fremdfirmen auf dem gesamten Werksgelände, dem Ford Supplier Park, den Parkplätzen und der Henry-Ford-Straße.

Hierzu stehen 75 Mitarbeitern zur Verfügung die größtenteils in 4-Schichten und zu einem kleinen Teil noch im 24h-Diesnt arbeiten. In Sachen Brandschutz kommt zusätzlich Unterstützung von 36 freiwilligen Werksfeuerwehrleuten die in allen Bereichen und Schichten des Werkes arbeiten.

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